Förderprojekte

Das Projekt: Tipuani
Arbofilia (abgeschlossen) | Samboja Lestari (abgeschlossen) | La Amistad (abgeschlossen) | UIRAPURU (abgeschlossen)

Im Grenzgebiet zwischen Costa Rica und Panama liegt eines der größten verbliebenen Regenwaldgebiete Mittelamerikas. 1982 wurde diese einmalige Naturlandschaft von der UNESCO zum "Biosphärenreservat La Amistad" erklärt. Im Zentrum des Schutzgebietes liegen mehrere Nationalparks, die von einer Pufferzone aus Waldschutzgebieten und anerkannten Lebensräumen für große Teile der indianischen Urbevökerung Costa Ricas umgeben sind.

Doch das Biosphärenreservat ist bedroht: durch die Auflösung der traditionellen Bewirtschaftungsformen in seinen Pufferzonen, den geplanten Abbau von Bodenschätzen, durch Straßenbau und Staudämme. Wenn es gelingt, die Pufferzone um die Nationalparke durch eine schonende Nutzung naturnah zu erhalten und vor weiteren zerstörerischen Einflüssen zu schützen, dann besitzen nicht nur die Indianervölker eine dauerhafte Überlebensbasis. Dann können auch zehntausende Tier- und Pflanzenarten überleben, die nur hier heimisch sind.

Seit 1992 konnte eine 180 Hektar große Farm im Indianerreservat Salitre an ihre traditionellen Besitzer zurückgegeben werden. In ihren Wäldern wachsen viele Heilpflanzen, die jetzt wieder von den Schamanen der Bribri-Indianer genutzt werden können. Außerdem wurde ein Rechtshilfefond eingerichtet, der den Indianern hilft, sich gegen Übergriffe auf ihr Land zu wehren.

Weitere Ziele des Projektes waren